ostseebad-wustrow


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Blick weit zurück

„Swante wustrow“ heißt „heilige Insel“ und geht zurück auf das slawische Heiligtum, das einstmals auf dem Kirchhügel stand und auf die Tatsache, dass Wustrow einmal eine Insel war. Um Ribnitz von der Ostsee abzuschneiden, sorgte die Hanse 1395 dafür, dass der Recknitz-Ausfluss versandete, und die Landbrücke entstand, die das Festland mit Wustrow verbindet. Heute noch kann man den ehemaligen Wasserlauf vom Kirchturm aus erahnen.

„Wustrow“ taucht erstmals im Jahre 1235 auf und ist seit jeher von der Seefahrt geprägt, kann aber auch auf eine über 125jährige Seebad-Tradition zurückblicken. Der Ort hat sich seine persönliche und lebendige Atmosphäre erhalten und bietet Unterkunft, Gastronomie, Feste und Erholung für jeden Geschmack.

Badewesen

Strandkörbe

Wustrow kann auf eine über 125jährige Seebad-Tradition zurückblicken. Der Ort hat sich über all die Jahre seine persönliche und lebendige Atmosphäre erhalten und bietet Unterkunft, Gastronomie, Feste und Erholung für jeden Geschmack.

Seefahrt

Das Ostseebad ist seit jeher geprägt von der Seefahrt und verfügte in seiner Blütezeit über eine Flotte von etwa 200 seetüchtigen Segelschiffen. Auf Schritt und Tritt begegnet man Zeugen der maritimen Vergangenheit des Ortes: der Seenotstation von 1906, der Seefahrtschule am Ortseingang (gegründet 1846 und geschlossen 1992/93), dem „Fischlandhaus“ und zahlreichen privaten Kapitäns- und Schifferhäusern. Neuerdings kann man auf dem „Kulturpfad“ diesen Spuren folgen.

Seefahrtschule

Fischfang, Seeschiffahrt und maritime Ausbildung haben in Wustrow eine lange Tradition. Gleich am Ortseingang, auf dem Wustrower Stegberge, steht das Gebäude der bekannten Seefahrtschule, die zuletzt zur Hochschule für Seefahrt Warnemünde-Wustrow gehörte. Zwischen 1949 und 1990 bildete sie rund 8000 Studenten aus: Kapitäne, nautische Offiziere und Techniker.

Dampfschifffahrt

Hafen 1900

Motorschiffe verkehren auf dem Saaler Bodden bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Regelmäßige Linien in Richtung Fischland wurden seit der Eröffnung der Bahnlinie Stralsund-Rostock am 1. Juli 1888 betrieben, denn Ribnitz war die Ausgangsstation geworden. Anfangs waren es segelnde Fährboote. Nach dem Ersten Weltkrieg aber lösten Motorschiffe die Segler ab.